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Main-Limes-Realschule Obernburg

Umweltschule in Europa

Für Amtschef Dr. Christian Barth sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag leisten. Zudem tragen Umweltschulen durch ihr Engagement dazu bei, einen nachhaltigen, generationengerechten Lebensstil zu entwickeln.

An der Main-Limes-Realschule werden folgende Projekte durchgeführt:

Gestaltung des Schulgeländes / Schulgarten
Die Schüler des Wahlfachs BIo-Übungen bei Herrn Grein begannen im Frühjahr 2017 mit der Gestalltung eines kleinen Schulgartens. Zur Verfügung
sanden zwei Hochbeete und eine Fläche von 2 auf 4 Metern. Das Hochbeet 1 wurde mit verschiedenen Minzen bepflanzt und als Baumschule für
Himbeerpflanzen verwendent. Ins Hochbeet 2 kamen europäische Nutzpflanzen wie Erbsen, Möhren und Zwiebel. In der Gartenfläche wurden
amerikanische Nutzpflanzen wie Kürbis, Mais, Bohnen und Kartoffeln angebaut. Zusätzlich wurden verschiedene Tomaten, Chillis und Melonen
vorgezogen diese sollen später in Töpfe gepflanzt werden. Die Schüler begannen einen Flechtzaun aus Weiden, um das größere Beet zu bauen. Es
entstand auch ein kleiner Wildbienenkasten. Alles fand auf einem sehr begrenzent Raum statt. in Absprache mit dem Landratsamt Miltenberg wurde
eine Böschung mit einer Blumenmischung eingesäht.

Lebensraum Wasser
Das Wahlfach Chemie-Übungen mit Herrn Bestahovski und ca. 4 Schülern untersuchte verschiedene Wasserproben auf Mikroplastik, z.B. aus dem
Main und konnte in den Proben verschieden große Plastikteilchen nachweisen. Weiter nahm die Gruppe am bundesweiten Chemiewettbewerb der
Dechema zum Thema Meer teil.

Das Wahlfach Physik-Übungen mit Herrn Gerschütz und ca. 10 bis 11 Schülern stellte sich der Frage, ob man dieses Plastik auch wieder mit einer
Pflanzenkläranlage herausfiltern könne. Dazu wurden neun verschiedene Wasserproben von den Schülern bereitgestellt (div. Trinkwasser, div.
Flusswasser, Baustellenwasser, Salzwasser, Essig-wasser...) und mit einem eigens gekauften Wasseruntersuchungskoffer analysiert. Dabei lernten die
Schüler titrimetrische und kolori-metrische Verfahren kennen. Für den nächsten Schritt wurden bereits Materialien bereitgestellt (Sand, Erde, div.
Kies...) und ein kleines Aquarium bereitgestellt. Nun soll gemessen werden, inwieweit diese Substanzen Schadstoffe herausfiltern können. Der letzte
Schritt ist der Aufbau einer Pflanzenkläranlage im Labormaßstab und die Untersuchung ihrer Wirksamkeit.

Ein Beispiel für die Arbeit zu diesem Thema im Wahlfach Kunst (Herr Becker) ist das Bild von Jasmin Hotz-Kind aus der 7a. "Meine Gedanken zu
diesem Bild waren, dass es viel zu viele Frachter-Schiffe und Wasserverschmutzungen gibt. Es gibt schon viel zu viel Müll im Meer. Mein Bild zeigt auf
der rechten Seite ein Containerschiff, ausgelaufenes Öl und Müll, der im Wasser schwimmt. Auf der linken Seite..." Im Wahlfach Kunst entstanden eine
Reihe weiterer Bilder zum Thema "Plastikmüll im Meer".

Auch Frau Elter schloss sich mit ihrer Hauswirtschaftsgruppe diesem Thema mit ihren Schülerinnen und Schülern an. Plastikmüll im Meer schadet nicht
nur den dortigen Lebewesen, sondern landet früher oder später in Fischen und Meeresfrüchten auf unseren Tellern. Diese Gruppe fertigte Plakate an
(z.B. Bild Strichmännchen) und hängte sie im Schulhaus aus.

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